Für EU Bürger

Die Aufenthaltsbewilligung

Niedergelassene sind Ausländerinnen und Ausländer, denen nach einem Aufenthalt von fünf oder zehn Jahren in der Schweiz die Niederlassungsbewilligung erteilt worden ist. Das Aufenthaltsrecht ist unbeschränkt und darf nicht an Bedingungen geknüpft werden. Das Bundesamt für Migration legt das Datum fest, ab welchem die zuständigen kantonalen Behörden die Niederlassungsbewilligung frühestens erteilen dürfen.


Belgien, Luxemburg, Deutschland, Malta, Dänemark, Niederlande, Estland, Norwegen, Finnland, Polen, Frankreich, Portugal, Griechenland / Zypern, Schweden, Grossbritannien, Kroatian, Slowakai / Slowenien, Irland, Island, Spanien, Italien, Tschechien, Lettland, Ungarn, Liechtenstein, Litauen, Österreich

 

Meldeverfahren (kurzfristige Erwerbstätigkeit)

Ausländische Erwerbstätige aus den EU-25/EFTA-Staaten können in der Schweiz ohne Bewilligung, aber mit obligatorischer Meldung, während bis zu 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr arbeiten. Das Meldeverfahren muss der Arbeitsgeber beantragen.

L - EG/EFTAKurzaufenthaltsbewilligung (L – EG/EFTA)

Kurzaufenthalter sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich befristet, in der Regel für weniger als ein Jahr, für einen bestimmten Aufenthaltszweck mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten. EG-/EFTA-Angehörige haben einen Anspruch auf Erteilung dieser Bewilligung. Die Gültigkeitsdauer entspricht derjenigen des Arbeitsvertrags.

Für Staatsangehörige eines der neuen EU-Länder gelten zusätzlich die arbeitsmarktlichen Beschränkungen (Inländervorrang, Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen, jährlich steigende Höchstzahlen sowie Qualifikationsvoraussetzungen für den Anrechnungsentscheid [Höchstzahlen]). Stagiaires erhalten ebenfalls eine Kurzaufenthaltsbewilligung. Die Gültigkeitsdauer der Bewilligung ist auf ein Jahr beschränkt, kann aber ausnahmsweise um sechs Monate verlängert werden. Stagiaires sind Personen, die im Alter zwischen 18 und 30 Jahren nach Abschluss einer Berufsausbildung im Rahmen einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz eine berufliche oder sprachliche Weiterbildung absolvieren wollen.

Für Stagiaires gelten Sonderregeln, die in besonderen Abkommen festgelegt sind. So gelten für sie besondere Höchstzahlen, und die landesrechtlichen Bestimmungen über die Vorrangbehandlung der inländischen Arbeitskräfte werden nicht angewandt. Diese Abkommen gewähren eine im Vergleich zum Freizügigkeitsabkommen mit der EG vorteilhaftere Rechtsstellung. Deshalb richtet sich auch die Zulassung der aus EG-/EFTA-Mitgliedstaaten stammenden Stagiaires nach diesen Abkommen. Von den neuen EG-Mitgliedstaaten hat die Schweiz mit Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn Abkommen über den Austausch von Stagiaires getroffen.

 

Daueraufenthaltsbewilligung (B – EG/EFTA)

Aufenthalter sind Ausländer/innen, die sich für einen bestimmten Zweck längerfristig mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten. Angehörige aus den EG-/EFTA-Mitgliedstaaten (EG-/EFTA-Angehörige) haben einen Bewilligungsanspruch auf eine 5-jährige Aufenthaltsbewilligung, wenn sie im Besitz eines mindestens zwölfmonatigen oder unbefristeten Arbeitsvertrages sind.

Für Angehörige der neuen EU-Staaten gelten zusätzlich die für die Übergangsfrist festgelegten Beschränkungen (Inländervorrang, Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen sowie jährlich steigende Höchstzahlen).Die Aufenthaltsbewilligung wird ohne weitere Umstände um fünf Jahre verlängert, wenn der Ausländer die Voraussetzungen dafür erfüllt. Bei der ersten Verlängerung kann sie aber auf ein Jahr beschränkt werden, wenn die betreffende Person seit über zwölf aufeinanderfolgenden Monaten unfreiwillig arbeitslos ist.

 

niederlassungNiederlassungsbewilligung (C – EG/EFTA)

Niedergelassene sind Ausländerinnen und Ausländer, denen nach einem Aufenthalt von fünf oder zehn Jahren in der Schweiz die Niederlassungsbewilligung erteilt worden ist. Das Aufenthaltsrecht ist unbeschränkt und darf nicht an Bedingungen geknüpft werden. Das Bundesamt für Migration legt das Datum fest, ab welchem die zuständigen kantonalen Behörden die Niederlassungsbewilligung frühestens erteilen dürfen.

Bei EG-/EFTA-Angehörigen richtet sich die Erteilung der Niederlassungsbewilligung nach den Bestimmungen des AuG und der Niederlassungsvereinbarungen, da das Freizügigkeitsabkommen mit der EG keine Bestimmungen über die Niederlassungsbewilligung enthält. EG-/EFTA-Angehörige erhalten nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren bzw. zehn Jahren aufgrund von Niederlassungsvereinbarungen wie auch von einseitigen Erklärungen des Bunderates die Niederlassungsbewilligung: Die Kontrollfrist ihrer Ausweise beträgt entsprechend der Aufenthaltsbewilligung fünf Jahre.

 

G- EG/EFTAGrenzgängerbewilligung (G – EG/EFTA)

Die Grenzgängerbewilligung EG/EFTA ist fünf Jahre gültig, sofern ein Arbeitsvertrag vorliegt, der unbeschränkt oder länger als ein Jahr gültig ist. Wurde der Arbeitsvertrag für eine Gültigkeitsdauer von weniger als einem Jahr abgeschlossen, richtet sich die Gültigkeitsdauer der Grenzgängerbewilligung nach derjenigen des Arbeitsvertrags. Die Grenzgänger müssen wöchentlich mindestens ein Mal an ihren ausländischen Hauptwohnsitz zurückkehren.

Grenzgänger aus einem EU-15-Mitgliedstaat sowie aus Malta und Zypern müssen ihren Wohnsitz in einem EG/EFTA-Land haben und dürfen in der ganzen Schweiz erwerbstätig sein (berufliche und geographische Mobilität). Es besteht eine Meldepflicht beim Wechsel des Aufenthaltortes im Ausland, beim Wechsel des Arbeitgebers in der Schweiz und bei einem allfälligen Wochenaufenthalt.

Grenzgänger aus einem der neuen Mitgliedstaat müssen ihren Wohnsitz in der ausländischen Grenzzone haben und dürfen nur innerhalb der benachbarten Grenzzone der Schweiz erwerbstätig sein. Als Grenzzonen gelten die Regionen, die in den zwischen der Schweiz und ihren Nachbarstaaten abgeschlossenen Grenzgängerabkommen festgelegt sind. Zudem unterliegen sie den arbeitsmarktlichen Zulassungsbeschränkungen.

 

Einreisen:

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In der Schweiz verläuft die Wohnungssuche genau gleich wie in Deutschland. In Inserat Zeitschriften, Zeitungen, an Anschlagbrettern oder auch im Internet finden Sie bestimmt eine passende Wohnung für Sie. Die bekanntesten Internetseiten dafür sind: www.immoscout24.ch oder www.homegate.ch

Faustregel: Die Miete sollte nicht mehr als 1/3 des monatlichen Gehaltes betragen!

Sozialleistungen:

Die Sozialabgaben eines Arbeitnehmers betragen je nach Altersstufe zwischen 13 und 24 Prozent vom Bruttogehalt. Die wesentlichen Versicherungsbereiche werden mit dem Sozialversicherungsbeitrag abgedeckt. Das wären:
• Invalidität
• Alter einschließlich Leistungen für Hinterbliebene und Arbeitslosigkeit
• Unfall und Pensionskasse

Familienzulagen/Kinderzulagen:

Pro Kind hat der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin Anspruch auf Familienzulagen gemäss dem Bundesgesetz für Familienzulagen (FamZG) und der kantonal geltenden Gesetze. Die Familienzulage gemäss Fam. ZG beträgt für Kinder bis 16 Jahre mindestens CHF. 200.00 pro Monat (Kinderzulage)
und für 16- bis 25-jährige Kinder und Jugendliche mindestens CHF. 250.00 pro Monat (Ausbildungszulage). Für das gleiche Kind wird nur eine Zulage derselben Art ausgerichtet. Die Kantone können höhere Mindestansätze vorsehen. Die Familienzulage wird am Ende jeden Monats mit dem Lohn ausbezahlt. Um in den Genuss der Familienzulagen zu kommen, muss der Arbeitnehmer, bzw. die Arbeitnehmerin beim Stellenantritt oder bei der Geburt des Kindes den Familienausweis vorlegen.